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Veranstaltung Über Fortpflanzung

Am Tag der Rechtspolitik an der Goethe-Uni geht es um die Reproduktionsmedizin. Verfassungsrechtlerin Ute Sacksofsky wird erörtern, ob es ein Grundrecht darauf gibt, Kinderwünsche zu erfüllen.

Kinder
Verfassungsrechtlerin Ute Sacksofsky wird erörtern, ob es ein Grundrecht darauf gibt, Kinderwünsche durch die Reproduktionsmedizin zu erfüllen. (Symbolfoto) Foto: Waltraud Grubitzsch (dpa-Zentralbild)

Die Reproduktionsmedizin steht im Fokus des Tags der Rechtspolitik an der Frankfurter Goethe-Universität. Die öffentliche Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 7. Dezember, von 10 bis 14.30 Uhr im Hörsaal I des Hörsaalgebäudes auf dem Campus Westend, will den rechtlichen Herausforderungen nachgehen, die Methoden zur Beendigung ungewollter Kinderlosigkeit wie künstliche Befruchtung, Samenspende, Leihmutterschaft oder das „Social Freezing“ genannte Einfrieren von Eizellen mit sich bringen. Denn viele bestehende Regelungen sind für neue Familienkonstellationen und die Möglichkeiten der Fortpflanzungsmedizin nicht mehr passend.

Verfassungsrechtlerin Ute Sacksofsky wird erörtern, ob es ein Grundrecht darauf gibt, Kinderwünsche durch die Reproduktionsmedizin zu erfüllen. Familienrechtlerin Marina Wellenhofer widmet sich dem Aspekt „Reproduktionsmedizin und rechtliche Elternschaft“. Und Renata von Pückler, Richterin am Oberlandesgericht in Frankfurt, wird aus der familiengerichtlichen Praxis berichten. Eine abschließende Podiumsdiskussion wird außerdem die Positionen sogenannter Spenderkinder und jene der evangelischen Kirche einbeziehen. 

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