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Hochschulen in Frankfurt Hochschule stellt Entwürfe für neues Gebäude vor

Die Frankfurt University of Applied Sciences stellt Architektenentwürfe für ihren Ingenieurswissenschaften-Neubau vor. Das neue Gebäude soll ein „Schaufenster zur Stadt“ bieten.

Hochschule für angewandte Wissenschaften
Architektenentwurf für das neue Gebäude 7 der Frankfurter Hochschule für angewandte Wissenschaften. Foto: Architektenentwurf

Die Frankfurter Hochschule für angewandte Wissenschaften (University of Applied Sciences) geht den nächsten großen Schritt ihrer Campus-Umgestaltung an. Am Mittwoch stellten Hochschulpräsident Frank Dievernich und Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) die Architektenentwürfe für das neue Gebäude 7 vor, in dem dereinst der Fachbereich Informatik und Ingenieurswissenschaften mehr Platz als bislang sowie modernere Labore, Werkstätten und Seminarräume nutzen können soll. Erst im November hatten Rhein und Dievernich bereits die Pläne für ein neues Mehrzweck- und Seminargebäude auf dem Campus präsentiert, dessen Bau 2019 beginnen soll.

Die Hochschule muss seit Langem mit wachsenden Studierendenzahlen auf begrenzter Fläche am Nibelungenplatz umgehen. Um sowohl Platz hinzuzugewinnen als auch die Infrastruktur zu modernisieren, seien Sanierungsarbeiten an den in die Jahre gekommenen Gebäuden nicht ausreichend, betonte Dievernich. Allein der nun betroffene Fachbereich der Informatik und Ingenieurswissenschaften sei binnen zehn Jahren von 3400 auf 5200 Studierende angewachsen.

Von 2019 an soll daher das bestehende Gebäude 7 abgerissen und durch einen fünf- bis sechsstöckigen Neubau an der Nibelungenallee ersetzt werden, der eine Nutzfläche von insgesamt rund 4000 Quadratmetern bietet. Dadurch gewinnt der größte Fachbereich rund 500 Quadratmeter hinzu. In der rund zweijährigen Bauzeit sollen die Studierenden Labore anderer Einrichtungen, etwa der Goethe-Universität oder umliegender Gymnasien nutzen können, sagte Dievernich.

Der Neubau werde eine „erste Anmutung“ der entstehenden Campusmeile vermitteln. Mit einem von außen einsehbaren Technikum biete das Gebäude „ein Schaufenster zur Stadt“, um die Hochschule auch im Stadtbild präsenter zu machen. „Wir wollen sichtbar sein, zeigen wer wir sind und was wir machen“, betonte Dievernich.

Das Land Hessen stellt dafür 36 Millionen Euro aus dem Hochschulbauprogramm Heureka zur Verfügung, sagte Minister Rhein. Weitere 35 Millionen Euro hat das Land bereits für den als nächstes anstehenden Neubau der Gebäude 8 und 9 zugesichert.

In einem Architekturwettbewerb hatten Land, Stadt und Hochschule aus 45 Einsendungen zunächst 15 Büros in die engere Auswahl genommen und schließlich einen ersten, sowie zwei dritte Preise vergeben. Der favorisierte Entwurf stammt vom Büro agn Niederberghaus & Partner aus dem nordrhein-westfälischen Ibbenbüren. Dieser nutze den begrenzten Platz durch Vor- und Rücksprünge zur Straße hin aus, erläuterte Architekt David Gabrysch. Das Foyer sei als „Gelenk“ angelegt, um einen Zugang vom Campus wie von der Nibelungenallee/Kreutzerstraße aus zu ermöglichen.

Die endgültige Entscheidung über den Architektenentwurf soll im Februar fallen. Mit im Rennen sind noch die drittplatzierten Entwürfe der Hamburger „me di um Architekten Roloff, Ruffing & Partner“, sowie des Münchner Büros „karlundp“. Sie sind bis zum 3. Februar im Foyer des Hochschulgebäudes 1 ausgestellt.

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