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HfMDK Frankfurt Rege Teilnahme am Kulturleben

Die HfMDK veranstaltet jährlich Hunderte öffentlicher Konzerte und ist dementsprechend präsent im Frankfurter Stadtleben.

Musikhochschule
Auch Tanz wird an der Hochschule unterrichtet. Foto: Christoph Boeckheler

An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt (HfMDK) gibt es drei Fachbereiche, die zusammen mehr als 20 Studiengänge bieten – Künstlerische Instrumentalausbildung, Darstellende Kunst sowie Lehrämter, Wissenschaft und Komposition.

„Wir sind eine kleine Hochschule und haben ein exzellentes Betreuungsangebot“, sagt Christopher Brandt, Präsident der HfMDK. Gerade die Instrumentalstunden seien in der Regel Einzelunterricht und dadurch intensiver. Wer in Richtung Lehramt studiert, führt Schul- und Kinderprojekte durch. „Die angehenden Pädagogen sollen frühzeitig mit ihrem Berufsfeld in Kontakt kommen“, erläutert Brandt. Feedback nach den Unterrichtseinheiten schult die Studierenden weiter.

Besonders engagiert ist die Hochschule im Kulturbereich der Stadt Frankfurt. Mehr als 300 öffentliche Veranstaltungen im Jahr organisiert sie, oftmals als Kooperation mit Kulturinstitutionen, bei Opernaufführungen und Konzerten. Darüber hinaus vermittelt die Hochschule über ihre Künstlerbörse jährlich über 200 weitere Konzerte mit Studierenden an Privatpersonen und Veranstalter. Bei geringem oder manchmal auch freiem Eintritt haben die Menschen Gelegenheit, den Künstlern ganz nahezukommen.

Nach dem erfolgreichen Studium sind die Absolventen Lehrer, Orchestermitglieder oder erhalten ein Engagement an Theater, Ballett oder Oper. Manche von ihnen arbeiten als Selbstständige und stellen sich ihr Portfolio individuell zusammen.

Was die Hochschule sonst noch besonders macht? Beispielsweise der Tischkicker im offenen Foyer, an dem regelmäßig Turniere gespielt werden. Oder der Innenhof, wo im Sommer Liegestühle zum Entspannen zwischen den Unterrichtsstunden einladen. Wer auf Freizeit verzichten möchte, kann sich über Nacht auch im Gebäude einschließen lassen, um ungestört zu üben. Die Hochschule hat aber auch bis 23 Uhr geöffnet.

Probleme bereitet der HfMDK, dass sie aus allen Nähten platzt, sagt Präsident Brandt. Aktuell achte man deshalb darauf, nicht weiter zu wachsen; es werde versucht, die Studierendenzahlen auf gleichbleibendem Niveau zu halten. „Das heißt nicht, dass wir begabte Leute abweisen oder zwanghaft jemanden nehmen, der nicht geeignet ist, nur um die angestrebte Zahl zu erreichen.“

Ein Ende des Platzproblems ist zumindest am fernen Horizont sichtbar. Die Hochschule soll einmal auf den Kulturcampus in Bockenheim ziehen. Dazu wird noch bis Ende des Jahres ein Flächenbedarfskonzept entwickelt, um zu klären, wie viel Platz die Einrichtung braucht. Fest steht, dass es mehr als die aktuell 9000 Quadratmeter sein werden.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem Dossier Semesterstart

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