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Goethe-Universität in Frankfurt Neues Forschungsgebäude entsteht in Niederrad

Das Land Hessen stellt 22 Millionen Euro für den Bau eines neuen Fraunhofer-Gebäudes auf dem Campus Niederrad bereit. Dort soll die Wirksamkeit von Arzneien erforscht werden.

Goethe-Universität
Im neuen Fraunhofer-Forschungsgebäude in Niederrad soll die Wirksamkeit von Medikamenten untersucht werden. (Symbolbild) Foto: Imago

Auf dem Campus Niederrad der Goethe-Universität entsteht ein neues Fraunhofer-Forschungsgebäude. Wie Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) bekanntgab, wird das Land Hessen 22 Millionen Euro zur Errichtung des Neubaus bereitstellen. Das Gebäude soll zusammen mit der Fraunhofer-Gesellschaft in den Jahren 2018 bis 2023 errichtet werden und künftig das Loewe-Zentrum „TMP - Translationale Medizin und Pharmakologie“ beherbergen.

In dem biomedizinischen Zentrum in Frankfurt arbeiten Wissenschaftler mit der Industrie zusammen, um präklinische und klinische Modelle zu entwickeln und möglichst früh Aussagen über die Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneistoffen treffen zu können. Auf diese Weise sollen die Erfolgsraten der klinischen Entwicklung gesteigert werden.

„Der geplante Neubau ist ein wichtiger Schritt für den Ausbau des Loewe-Zentrums TMP zu einem eigenständigen Fraunhofer-Institut in Frankfurt“, so Goethe-Uni-Vizepräsident Manfred Schubert-Zsilavecz in einer Mitteilung. Er lobte die Kooperation zwischen Goethe-Uni, Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie in Aachen und dem Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim für das Zentrum.

Hinter der Abkürzung Loewe steht die Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz, mit der Hessen seit 2008 Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt. Das Frankfurter Loewe-Zentrum erhält neben dem Geld für den Neubau auch noch rund 19,4 Millionen Euro für die zweite Förderperiode von 2018 bis 2020.

Außerdem gab Minister Rhein eine Förderzusage an den Forschungsverbund „Medical RNomics - RNA-regulierte Netzwerke bei humanen Erkrankungen“ unter Federführung der Universität Gießen, an dem auch die Goethe-Universität beteiligt ist. Erforscht wird hier die Anwendung sogenannter regulatorischer Ribonukleinsäuren zur Behandlung von Tumor-, Infektions- und Herz-Kreislauferkrankungen.    

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