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Goethe-Universität Frankfurt Zwei Frauen mit neuen Zielen an der Spitze

Jessica Lütgens von der Grünen Hochschulgruppe und Claudia Tinaui von der Studentengruppe „Schildkröten“ lösen die vorherige Mehrheit aus Jusos und Giraffen ab und kündigen gleichzeitig eine „Kehrtwende in der Hochschulpolitik“ an.

17.03.2011 15:52
Astrid Ludwig
Zwei Frauen sind die neuen Asta-Vorsitzenden an der Goethe-Universität. Sie vertreten die Studierendenschaft. Foto: ©Thomas Rohnke

Zwei Frauen stehen an der Spitze des neuen Asta-Vorstandes der Frankfurter Goethe-Universität: Jessica Lütgens von der Grünen Hochschulgruppe und Claudia Tinaui von der Studentengruppe „Schildkröten“. Sie sind Vertreterinnen einer neuen, linken Koalition im Studentenparlament, die unter anderem aus Gruppen wie Demokratische Linke Liste, Schildkröten, Linke Liste, Sozialistisch-Demokratischer Studentenverband und auch den Grünen besteht.

Sie lösen die vorherige Mehrheit aus Jusos und Giraffen ab und kündigen gleichzeitig eine „Kehrtwende in der Hochschulpolitik“ an. Konzentrieren will sich der neue Asta vor allem auf den Umzug der Hochschule, die Zukunft des Studierendenhauses auf dem neuen Campus sowie die Verbesserung der Studienbedingungen. Er will zurück zu einem „kritischen Diskurs über den Zustand der Hochschulen und auch vor allem der Frankfurter Stiftungsuniversität“.

Auch die Strukturen im Asta selbst will die neue Koalition ändern. „Die Arbeitsbelastung und Verantwortung darf sich zukünftig nicht mehr so stark auf den Vorstand konzentrieren, sondern muss auf alle Referenten und Referentinnen gleichmäßig verteilt werden“, sagt Claudia Tinaui. Das bedeute eine Demokratisierung der derzeitigen Strukturen, so Jessica Lütgens.

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