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Burgerladen in Frankfurt „Red Bull“ gewinnt Rechtsstreit

Burgerbrater „Guter Bulle“ ändert seinen Namen auf Druck des Getränkeherstellers Red Bull in „Traumkuh Frankfurt“.

26.08.2017 23:18
Burgerrestaurant in Frankfurt
Ein Burgerladen in Frankfurt hat den Namen „Guter Bulle“ abgeben müssen. Foto: Arne Dedert (dpa)

Ein Burgerladen in Frankfurt hat den Namen „Guter Bulle“ abgeben müssen – weil es der österreichische Getränkehersteller „Red Bull“ verlangt hat. Der Konzern hatte das Landgericht in Düsseldorf angerufen und recht bekommen.

Demnach hatte der Hersteller von Energydrinks den Betreibern des Burgerladens „Markenverletzung und unlauteren Wettbewerb“ vorgeworfen.

Der Konzern habe bei Zuwiderhandlung mit einem Ordnungsgeld von 250 000 Euro gedroht – und zwar bereits kurz nach Eröffnung des Restaurants im Dezember vergangenen Jahres, teilten die Betreiber mit. Dem Bericht zufolge hatten die Betreiber des Burgerladens auf Anraten mehrerer Anwälte entschieden, der Forderung nachzugeben.

„Red Bull“ teilte auf Anfrage mit, das Interesse an dem Fall sei verwunderlich: „Die einstweilige Verfügung zugunsten von ‚Red Bull‘ wurde vom Landgericht Düsseldorf antragsgemäß bereits am 17. Januar 2017 erlassen.“ Sie sei vom Anwalt der anderen Partei schon kurze Zeit später mit einer Abschlusserklärung „vollumfänglich anerkannt und für endgültig verbindlich erklärt worden“.

Für den Frankfurter Burgerladen ist der Name „Guter Bulle“ unterdessen endgültig Vergangenheit: Inzwischen wurde auch die Facebook-Seite des Restaurants umbenannt – in „Traumkuh Frankfurt“. (dpa)

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