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Bundestagswahl in Frankfurt Wahl-o-mat - nur für Frankfurter

Das Kreuz mit dem Kreuz: Was soll man am Sonntag bloß wählen? Eine kleine Entscheidungshilfe für Frankfurter.

Wahl-o-mat
Endlich eine Entscheidungshilfe: Der Wahl-o-mat der Frankfurter Rundschau. Foto: istock

1.Armut und Straßenkriminalität treiben immer mehr Offenbacher über den Main. „Des schaffe mer!“, sagt der Magistrat. Was sagen Sie?

a.) Guude! Immer rein in die Gut Stubb! Keine Grenzen, keine Städte, Schule schwänzen, Menschenkette! Hoch die interkommunale Solidarität! (0 Punkte)

b.) Kein Mensch ist Offenbacher! Nirgendwo! Aber: Gepflegt sollten sie sein. (5 Punkte)

c.) Ich habe nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden sind nicht von hier. (10 Punkte)

d.) Menschen aus Eschborn oder dem Hochtaunuskreis, die unsere Werte teilen, können durchaus eine Bereicherung für unsere Stadt sein. Es gibt aber auch Kulturen, die sind unintegrierbar. Zudem hat das Darmstädter Regierungspräsidium Offenbach zur sicheren Herkunftsstadt erklärt. (15 Punkte)

2.Die Frau Rauscher aus der Klappergass hat e Beul am Ei? Warum?

a.) Frau Rauscher wurde Opfer sexualisierter häuslicher Gewalt. Frauen, bildet Banden! Zerbrecht die Bembel! Ihr habt nichts zu verlieren als eure Beulen! (0 Punkte)

b.) Schuld hat vermutlich der Alkohol. Vielleicht ist sie im Suff die Treppe runtergefallen. Vielleicht hat auch ihr Ehemann im Vollrausch zugeschlagen. Was natürlich keinerlei Entschuldigung sein soll und darf. (5 Punkte)

c.) Viele Frauen sind mit dem Spagat zwischen Kindern und Karriere überfordert. Die Symptome sind vielfältig: Bulimie, Burnout, Beul am Ei. Die Mutterrolle muss wieder mehr Anerkennung in der Gesellschaft finden. Gilt natürlich genauso fürs Ehrenamt. (10 Punkte)

d.) Wer soll dafür verantwortlich zeichnen? Der Rauscher? Der Alte? Das schreibt vielleicht die Lügenpresse. Im Polizeibericht steht jedenfalls was von „südländischem Erscheinungsbild“. War vielleicht aber auch ein anderer Fall. Ist aber auch egal: jedenfalls kein Einzelfall! Die Polizei könnte das vermutlich klären, aber der sind ja die Hände gebunden. (15 Punkte)

3.   Auf Ihrem Osterspaziergang folgt Ihnen ein anhänglicher Pudel, der sich daheim in Ihrem Wohnzimmer in einen fahrenden Skolasten verwandelt. Wie begrüßen Sie ihn?

a.) Da hat man mich an der Konsti ausnahmsweise mal nicht behumst. Vorzüglicher Stoff! (0 Punkte)

b.) Das also war des Pudels Kern! Ein fahrender Skolast? Der Kasus macht mich lachen. (5 Punkte)

c.) Tut mir leid, aber der Vermieter gestattet keine Haustiere. Und ich persönlich habe auch nichts gegen fahrende Skolasten, die meisten sind ja sicherlich ganz anständig, aber na ja, man muss da halt auch immer wieder so Sachen lesen … Also hierbleiben können Sie jedenfalls nicht! (10 Punkte)

d.) Ich weiß zwar nicht, ob du dich legal in meiner Stadt aufhältst, aber ganz sicher hältst du dich illegal in meinem Wohnzimmer auf. Raus! Und wieso stinkts hier eigentlich dermaßen nach Schwefel? Eine Küche habt ihr da auf eurem Balkan … widerlich! (15 Punkte)

4.   Karl der Große gilt als sagenhafter Gründervater Frankfurts. Um 770 n. Chr. heiratete der Frankenkaiser die damals etwa zwölf Jahre alte Hildegard. Was würden Sie ihm heute sagen, wenn Sie könnten?

a.) Haste man Euro? (0 Punkte)

b.) Hallo, Herr Kaiser! Wie ich sehe, haben Sie auch Ihr bezauberndes Fräulein Tochter dabei. Küss die Hand! (5 Punkte)

c.) Heil Dir im Siegerkranz, Herrscher des Vaterlands, Heil, Kaiser, Dir! Und danke für die Furt. (10 Punkte)

d.) Kinderschänder! Eine Kultur, die sich so einen Schweinepriester zum Patron wählt, hat im christlich/jüdischen Abendland nichts verloren. Das müsste man den Karlsruhern auch mal ganz klar und deutlich sagen. Traut sich nur keiner …(15 Punkte)

5.   An vielen Frankfurter Hauswänden ist die Buchstabenfolge ACAB zu lesen. Was bedeutet sie?

Die Zeitung für Menschen mit starken Überzeugungen.

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