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Büros in Frankfurt Der Marienturm steht

Im Bankenviertel ist Richtfest für den 155 Meter hohen Marienturm gefeiert worden. Die US-Investmentbank Goldman Sachs steht schon als Mieter fest.

Marienturm
38 Geschosse, 155 Meter: der Marienturm an der Taunusanlage. Foto: peter-juelich.com

Nach 21 Monaten Bauzeit ist am Dienstag an der Taunusanlage im Frankfurter Bankenviertel das Richtfest für den 155 Meter hohen Marienturm gefeiert worden. Das 38-geschossige Bürohochhaus mit mehr als 45.000 Quadratmeter Mietfläche soll im Frühjahr fertig werden. Als Mieter steht bisher die US-Investmentbank Goldman Sachs fest, die fast ein Viertel der Fläche nutzen wird. Die Bethmannbank bezieht gemeinsam mit der niederländischen Bank ABN Amro, deren Tochter sie ist, 8000 Quadratmeter im bereits fertigen, 40 Meter hohen, Marienforum an der Mainzer Landstraße, das mit dem Turm das Ensemble Marieninsel bildet.

Im Marienturm soll auch Wohnraum entstehen 

Im Marienturm sollen ein Restaurant, ein Café, eine Kindertagesstätte und ein Fitnessstudio Platz finden. Der Bauherr hat sich verpflichtet, auch 15.000 Quadratmeter Wohnraum zu schaffen. Dessen freifinanzierter Teil ist unweit der Hochhausbaustelle an der Ecke Weserstraße/Ecke Niddastraße entstanden. 5000 Quadratmeter geförderter Wohnraum müssen, wie der Sprecher von Planungsdezernent Mike Josef (SPD) am Dienstag auf Anfrage sagte, noch geschaffen werden.

Die Bebauung eines der letzten Standorte des Hochhausrahmenplans werde zu einer Belebung des Areals führen, sagte Josef beim Richtfest und wies etwa auf den kleinen neuen Platz hin, der nun im Bahnhofsviertel entstehe. Das werde dazu beitragen, das früher noch stärker von Büros geprägte Areal, weiter zu öffnen und zu mischen.

Josef ging auf Kritik ein, es gebe bereits genug Büros in Frankfurt. In den zentralen Lagen werde das Angebot bereits knapper, sagte der Planungsdezernent. Die Stadt werde aber eine Studie zum Büroflächenmarkt in Auftrag geben.

Zeitlose Architektur des Marienturms

Markus Brod, geschäftsführender Gesellschafter des Frankfurter Projektentwicklers Pecan Development, nannte die Architektur des Hochhauses in Nähe der Deutsche-Bank-Türme zeitlos, das Design sehr elegant. Mit seinem Standort an der Taunusanlage und der Mainzer Landstraße befinde sich das Marieninsel-Ensemble an der „Hauptschlagader“ des Finanzplatzes Frankfurt.

Thomas Müller vom Berliner Büro Ivan Reimann Architekten, das im Jahr 2013 den Wettbewerb für den Turm gewann, prophezeite, dass das Hochhaus eine unverwechselbare Rolle in der Frankfurter Skyline spielen werde.

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