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Beerdigung von Horst Hemzal Viel Prominenz bei Abschied von Horst Hemzal

An der Beerdigung des früheren Frankfurter Dezernenten Horst Hemzal nehmen viele Prominente teil. Doch die CDU-Spitze bleibt der Trauerfeier fern.

Trauerfeier
Das Foto des Verstorbenen in der Trauerhalle. Foto: peter-juelich.com

Am Ende gerät der Abschied der Stadt Frankfurt von ihrem früheren Kämmerer, Personal- und Sozialdezernenten doch noch halbwegs versöhnlich. Als Horst Hemzal am Dienstagmorgen auf dem Südfriedhof zu Grabe getragen wird, sind etliche prominente Trauergäste erschienen.

Allen voran die frühere Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU). Sie verneigt sich ebenso vor dem Bild ihres langjährigen politischen Weggefährten wie der ehemalige Frankfurter Planungsdezernent Edwin Schwarz (CDU) oder der Vorstandsvorsitzende des städtischen Energieversorgers Mainova, Constantin Alsheimer. Er hatte seine Karriere als Referent Hemzals begonnen.

Für den Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler (CDU) ist sein Stellvertreter Uli Baier (Grüne) gekommen. Etliche frühere CDU-Stadtverordnete gehören zur Trauergemeinde.

Nur die aktuelle Frankfurter CDU-Spitze wie etwa der Kreisvorsitzende Jan Schneider und der Fraktionschef im Römer, Michael zu Löwenstein, sind der Trauerfeier ferngeblieben. All das, weil Horst Hemzal nach 43 Jahren in der CDU im Jahre 2013 zur AfD übergetreten war.

Natürlich sind Spitzenpolitiker, die in Frankfurt Hemzals neue politische Heimat repräsentieren, zum Südfriedhof gekommen. Also etwa der AfD-Fraktionsvorsitzende im Stadtparlament, Rainer Rahn, und der ehrenamtliche AfD-Stadtrat Hartmut Daubert. Doch beide wirken innerhalb der Trauergemeinde recht isoliert.

Auch der Rechtspopulist und frühere Frankfurter Sicherheitsdezernent Volker Stein, der immer noch der FDP angehört, ist erschienen.

Er kann sich einen Seitenhieb auf das politische Befinden der CDU nicht verkneifen. Die CDU müsse sich „die Frage stellen“, warum ein Mann wie Hemzal nach so langer Zeit ausgetreten sei. Die CDU sei offenkundig „für Konservative nicht mehr akzeptabel“, so Stein.           

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