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Bauarbeiten in Frankfurt Stadt öffnet gesperrte Straßen

Freie Fahrt für Frankfurter: Viele Bauarbeiten sind abgeschlossen, die Straßen können nun wieder passiert werden.

10.08.2010 22:19

Eine kleine verkehrspolitische Überraschung mit einer großen Auswirkung – so bilanziert Frankfurts Verkehrsdezernent Lutz Sikorski (Grüne) den Abschluss von Straßenbauarbeiten auf wichtigen Frankfurter Straßen in diesem Sommer. Seit Montag ist der Abschnitt Friedberger Landstraße/Glauburgstraße nach einer Bauzeit von drei Wochen und einem Tag wieder für den Autoverkehr geöffnet, sagt Sikorski. Die Vollsperrung der Berger Straße wird laut Sikorski an diesem Freitag aufgehoben, die Leipziger Straße wurde bereits in der vergangenen Woche für den Verkehr freigegeben. Auf der Leipziger war abschnittsweise Pflaster durch Asphalt ersetzt worden, in der Berger Straße hat das Verkehrsdezernat die Pflastersteine austauschen lassen. Der Bereich Friedberger Land- und Glauburgstraße war wegen des Einbaus von Straßenbahnschienen und dem Aufbau des neuen Oberleitungsnetzes für die künftige Tramlinie 18 den Sommer über gesperrt gewesen.

Das Dezernat hat laut Sikorski in diesem Jahr auf eine neue Strategie gesetzt, die bei kleineren Baumaßnahmen im vergangenen Jahr bereits erprobt worden war: Statt abschnittweise über einen längeren Zeitraum zu bauen, hat die Stadt in diesem Jahr mit Vollsperrungen und Drei-Schicht-Betrieb auf den Baustellen arbeiten lassen. Das hat laut Sikorski zu einer „radikalen Verkürzung der Bauzeiten“ geführt. Erfahrungen wie mit dem Umbau des Dalbergkreisels in Höchst, der rund zwei Jahre gedauert habe, wolle man nicht mehr machen, sagt Sikorski. Nach dem alten Verfahren – ein bisschen bauen mit ein bisschen Verkehr – hätte etwa die Baumaßnahme Friedberger Landstraße rund sieben Monate gedauert.

Dass die Bauprojekte damit teurer geworden seien, räumt der Verkehrsdezernent schon ein, über die Mehrkosten schweigt er sich allerdings aus. Und die Klage der Einzelhändler über schlechtere Geschäfte gerade in Zeiten des Umbaus oder der Sanierungen kann der Verkehrsdezernent verstehen. „Aber das ist der Preis, den wir bezahlen müssen, wenn es schnell gehen soll.“

Die relativ problemlosen Umbauten und Sanierungen seien auch deshalb möglich gewesen, weil die Stadt Anwohner und Autofahrer frühzeitig und aufwendig informiert habe und weil die beteiligten Baufirmen sehr professionell gearbeitet und alles ineinandergegriffen habe. Der Stadt und den Firmen attestiert Sikorski eine hohe Professionalität, nun will Sikorski auch im Gespräch mit privaten Bauherren darauf drängen, dass schneller und professioneller gearbeitet wird. Als Beispiel nennt er die nicht enden wollenden Arbeiten am Schauspielhaus. ( schu)

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