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Bäppi La Belle Ein Vierteljahrhundert Bäppi La Belle

Der Frankfurter Travedy-Star Bäppi La Belle dreht mit Petra Roth eine Bond-Parodie. Nebenbei arbeitet er an einem Kindermusical und einer Interpretation des Rennbahn-Streits.

Bäppi La Belle
Thomas Bäppler (Bäppi La Belle) hat eine große To Do Liste für 2018. Foto: Peter Juelich

This is my life. Klingt ein bisschen wie eine Realityshow aus dem Leben des singenden Zahnarzts Dr. Alban („It’s my life“). Nein, der Schwede ist nicht aus den 90ern zurück auf der großen Bühne. „This is my life“ ist vielmehr der Titel des Jubiläumskonzerts „25 Jahre Bäppi La Belle“ am 2. Juni im Offenbacher Capitol. „Ich singe dann Lieder, die mich in meinem Leben geprägt haben. Von Liza Minnelli bis Brecht“, sagt er. Extra zu diesem Anlass dreht der Frankfurter Travedy-Star eine Bond-Parodie, die vor dem Konzert gezeigt werden soll. Der Kurzfilm mit dem Titel „Specktre“ (eine der vielen Anspielungen auf Thomas Bäppler-Wolfs properes Gewicht) wird Ende Januar abgedreht.

Bäppi selbst gibt nicht den Bond, ist aber in vielen seiner Paraderollen wie der Lisbet Windsor zu sehen und als Bond-Gegenspieler Blofeld. „Für die Rolle der M hat Frankfurts Ex-OB Petra Roth zugesagt“, erzählt Bäppler-Wolf am Donnerstag bei der Pressekonferenz im 21. Stock des Interconti Hotels. Gedreht wird in Frankfurt und in der Wetterau. „Da heißt ein Stadtteil von Reichelsheim tatsächlich Blofeld.“

Der 56-Jährige feierte vor wenigen Tagen Hochzeit mit seinem Carsten und hat auch ansonsten 2018 noch ganz schön viel vor. Hier nur einiges, was auf seiner To-do-Liste steht.

Im Interconti Frankfurt wird er ab 22. Februar zusammen mit den Köchen des Hotels als Lisbet Windor Kochkurse geben. „Die englische Küche hat weit mehr als Fish und Chips zu bieten, außerdem gibt es auch Gerichte aus den Commonwealth-Ländern: von Indien bis Australien.“ Zum ersten Mal soll es auch eine Apfelwein-Olympiade geben: Am 11. Mai kämpfen sechs Apfelwein-Keltereien um „e Fichtekränzje“ in Bäppi La Belles Theatrallalla.

Angefangen mit der Travedy hat bei Bäppler-Wolf 1990, kurz nach der Eröffnung seiner ersten eigenen Tanzschule. „Samstags war bei uns nichts los. Und da entstand irgendwann die Idee, mit Parodien eine Show zu machen.“

Das kam so gut an, dass er später sein eigenes Theater, das Theatrallalla im Tanzcentrum Bäppi La Belle in der Friedberger Landstraße 296 eröffnete. 25 Jahre ist das her, 2014 ließ er das Theater hübsch umbauen. „Ich bin kein Pavarotti, aber das will mein Publikum auch gar nicht, sondern eben Bäppi.“

Im März erfülle er sich einen weiteren Bühnentraum. Eine hessische Musikkomödie frei nach Kleists „Der zerbrochene Krug“ – „Der zerdepperte Bembel“. Bäppler-Wolf schwärmt: „Mit dabei ist ein Weltstar. Die schwedische Kammersängerin Karin Pagmár, die schon mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg auftrat“ und die Lieder von Diven wie Zarah Leander beherrsche. Ab April gibt es dann die neue Bäppi-La-Belle-Show. Ein „Best of“ aus 25 Jahren.

Zum ersten Mal gibt es auch ein Kindermusical, eines, das die ganze Familie glücklich machen soll: „Alice im Wunderland“. Los geht es am 10. Juni. Und in seiner Funktion als SPD-Stadtverordneter ist Bäppis Highlight 2018: „Ben Hur und die Ratten der Rennbahn oder des Grafen bestes Stück“: Philipus Solmolus, der Konsul von Niederadus, will auf dem Gelände der heiligen Ratten von Niederadus einen Circus Maximus errichten. Er hat schon Depressionen, weil der Stadthalter Petrus Feldmannus eine größere und schönere Amtskette hat als er … Premiere: 15. November.

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