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Aktfotos am Main Modelle vor Meer

Aktfotos in maritimem Milieu: Am Frankfurter Mainufer zeigt der Magazin- und Werbefotograf Wim Westfield seine Ausstellung "Sea & Sirens", bei der es zumeist um die Kombination von Salzwasser und Frauenkörpern geht.

Bloße Frauenfüße auf schroffem Fels: Bildmotiv von der Insel Maui. Foto: Wim Westfield

Noch vor der Eröffnung am Dienstag hatte die Schau „Sea & Sirens“ auf dem Ausstellungsschiff Jenny am Mainufer für Gesprächsstoff in der Stadt gesorgt. Die Bildzeitung schrieb von der „Nixen-Show“, präsentierte dazu Aktmodel Ally Burlesque und verkündete: „Für ihren durchtrainierten Body arbeitet Ally regelmäßig.“

Die 21-jährige Physikstudentin aus Aachen tritt auch zur offiziellen Pressekonferenz gemeinsam mit dem Fotografen Wim Westfield auf. In „Sea & Sirens“ zeigt der Magazin- und Werbefotograf 70 Werke, auf denen es zumeist um die Kombination von Salzwasser und Frauenkörpern geht. Mit acht Models ist er um die Welt geflogen, hat Aufnahmen in Hawaii und Kalifornien, Mexiko und an der dalmatinischen Küste Kroatiens gemacht.

Westfield ist ein Profi, der nicht nur weiß, wie man sich an den Polizeikontrollen hawaiianischer Strände, die wegen ihrer hochhaushohen Wellen teils nicht zugänglich sind, vorbeischmuggelt - sondern auch, wie es gelingt, sein Model vor einer nur etwas kleineren Welle zu platzieren und im letzten Moment von einem Assistenten „retten“ zu lassen.

Zarte Frauenkörper und raue Naturgewalten

Durchaus halsbrecherisch klingt das, und offensichtlich hatte Ally Burlesque großen Spaß an ihren Auftritten im kristallklaren Wasser der Adria. Sie kichert noch immer, wenn sie den Journalisten davon erzählt. „Ich habe einfach vor dem Job behauptet, ich könne einen Kopfsprung machen, den musste ich aber erst im Hallenbad üben.“ Nun denn, sie hat es hinbekommen und ist für den Fotografen nackt durch ein altes Wrack und durch schimmerndes blaues Wasser getaucht. Schlüpfrig findet sie das Ganze nicht. „Ich seh da nichts Pornografisches“, sagt sie selbstbewusst. „Ich habe noch nicht einmal das Gefühl, dass es erotische Bilder sind.“ Wim Westfield erklärt, ihn habe vor allem der antike Gedanke, dass Aphrodite als Göttin der Schönheit aus dem Meer geboren wird, inspiriert. Außerdem wolle er den Gegensatz von zarten Frauenkörpern und rauen Naturgewalten inszenieren und so eine besondere maritime Ästhetik schaffen.

Das Frankfurter Mainufer ist der zweite deutsche Standort der Ausstellung, im November war „Sea & Sirens“ ebenfalls wassernah in der Hamburger Hafencity zu sehen. Laut Wim Westfield seien rund 10 000 Besucherinnen und Besucher gekommen. Auch wegen des schönen Wortspiels gab es in Hamburg und gibt es in Frankfurt als Beiprogramm „Ha(r)fenkonzerte“ (10., 17. und 27. 12. sowie 3. 1., jeweils 19.30 Uhr). Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.seaandsirens.com und unter www.ausstellungsschiff.de. Der Eintritt ist kostenlos, alle Bilder können erworben werden.

Sea & Sirens, 3. 12. bis 6. 1., Ausstellungsschiff Jenny, Mainkai 38 www.seaandsirens.de

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