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AfD in Frankfurt Wirbel um Hitler-Gruß

Der AfD-Stadtverordnete Markus Fuchs soll im Frankfurter Stadtparlament den Hitler-Gruß gezeigt haben. Fuchs selbst spricht von einem „Karnevalsgruß“.

Protest gegen die AfD vor der konstituierenden sitzung des Frankfurter Stadtparlaments nach der Kommunalwahl. (Archivbild) Foto: Christoph Boeckheler

Große Aufregung hat es im Frankfurter Stadtparlament am Donnerstagabend um die Frage gegeben, ob der Stadtverordnete Markus Fuchs (AfD) den Hitler-Gruß gezeigt hat. Die Beisitzerin des Sitzungsleiters Ulrich Baier (Grüne) meinte, das gesehen zu haben, als Nico Wehnemann (Fraktion) eine Rede mit den Worten „Deutschland muss sterben, damit wir leben können“ beendete. Baier wies darauf hin, dass falls der Hitler-Gruß gezeigt worden sei, er Fuchs rügen müsse. Fuchs stritt ab, den Arm zum Hitler-Gruß gehoben zu haben. Er sprach von einem Karnevalsgruß.

Der AfD-Fraktionsvorsitzende Rainer Rahn berief den Ältestenausschuss ein, da nicht klar sei, ob Baier eine Rüge ausgesprochen habe. Die Mitglieder des Ältestenrats fanden Baiers Wortwahl völlig korrekt, da dieser den Gruß nicht selbst gesehen habe. Die Parlamentssitzung war für mehr als eine halbe Stunde unterbrochen.

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