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Harald Jähner
Harald Jähner

Harald Jähner schreibt für die Frankfurter Rundschau aus Berlin.

Jahrgang 1953. Der Feuilleton-Autor kennt die Berliner Kultur als Journalist und Kritiker, aber auch aus der Perspektive von innen: Acht Jahre leitete er die Kommunikationsabteilung des Hauses der Kulturen der Welt und arbeitete als Redakteur bei den Berliner Festspielen. Seit 2011 ist er Professor für Kulturjournalismus der Universität der Künste Berlin.

Er schreibt für ein politisches Feuilleton, das den Wandel der Alltagswelt auf unterhaltsame Weise erfahrbar und bewusst machen will.

Aktuelle Texte von Harald Jähner

Volker Schlöndorff inszeniert Max Frischs Roman mit „Rückkehr nach Montauk“. Stellan Skarsgård und Nina Hoss spielen die Hauptrollen.

Die Berliner Ausstellung „Alchemie. Die große Kunst“ führt in die geheimnisumwitterten Labore der Schöpfung.

Diesmal wird für den Glauben gestorben: Martin Scorseses neuer Film „Silence“ führt in eine Welt brutaler Christenverfolgung.

David Bowie verband Rausch und Kontrolle. Nie wieder hat jemand so viel geballte Emotion durch das Nadelöhr der Maskerade pressen können. An diesem Sonntag wäre David Bowie 70 Jahre alt geworden.

Pusteäffchen und Penisnudel: Ohne Erfinder wäre der Weihnachtseinkauf deutlich fader.

AfD-Wähler sollten nicht als Abgehängte bezeichnet werden. Man muss sich mit ihren Argumenten auseinandersetzen und diese widerlegen. Der Leitartikel.

Weitere Texte von Harald Jähner
Literatur

Don DeLillo „Null K“ Von Leben, Tod und Fusselrollern

Don DeLillo wird am Sonntag 80 Jahre alt. Und ist noch immer auf der Höhe der Zeit, wie sein neuer Roman „Null K“ eindrucksvoll zeigt.

Literatur

Peter Weiss Das unerträgliche Jucken der Utopie

Hundert Jahre nach seinem heutigen Geburtstag ist der Schriftsteller Peter Weiss neu zu entdecken.

Kunst

Berliner Kupferstichkabinett Das Handy-Foto von 1860

Die Ausstellung „Romantik und Moderne“ in Berlin widmet sich dem Kleinformat. Der scheidende Direktor des Berliner Kupferstichkabinetts, Hein-Thomas Schulze Altcappenberg, lässt es bei der Gelegenheit noch mal richtig krachen.

Literatur

Roman Unterhaltsamer einsam sein

Grandios komponiertes Werk: Nathan Hill legt mit „Geister“ einen Familienroman ohne Familie vor. Viel darüber zu verraten wäre jedoch fahrlässig, denn das Buch lebt von überraschenden Wendungen.

Kultur

Berlin Mentale Großwetterlage der Nation

Verdruckste Einheit: Nicht Berlin ist gespalten, sondern sein Osten. Dort fällt die Wahl radikaler und unversöhnlicher aus. Ein Rückblick auf die Wahl in Berlin.

Literatur

Oliver Hilmes „Berlin 1936“ Nazideutschland fraß Kreide

„Berlin 1936. Sechzehn Tage im August“: Oliver Hilmes’ Gesellschaftspanorama über die Olympischen Spiele in Nazi-Berlin 1936 ist skrupellos unterhaltsam erzählt.

Literatur

Juli Zeh Eine Verwechslung mit Methode

Handwerk, für das man brennen muss: Noch mal zurück zu Juli Zeh und ihrem Roman „Unterleuten“, für dessen Personal sie vergleichsweise alberne Existenzen in der Wirklichkeit gezimmert hat.

Literatur

Juli Zeh Radikal unter Leuten

Juli Zehs neuer Roman „Unterleuten“ ist die gelungene Sozialstudie eines Brandenburger Dorfes. Und mehr unter Leuten, als in einem Dorf, kann man wohl kaum sein.

Kino

Die Berlinale und die Stars Wegmarken der Seele

Heimat hört da auf, wo niemand mehr Marilyn Monroe kennt. Warum wir echte Stars brauchen, die Schauspielerin und Berlinale-Jurypräsidentin Meryl Streep zum Beispiel

Literatur

Steffen Martus "Aufklärung" Das große Krabbeln

Steffen Martus zeichnet ein Epochenbild der deutschen Aufklärung – eine Schule der sozialen Aufmerksamkeit. Seine wertvollsten Einsichten sind die Neubewertungen vermeintlicher historischer Schwächen der Epoche.

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