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Harald Jähner
Harald Jähner

Harald Jähner schreibt für die Frankfurter Rundschau aus Berlin.

Jahrgang 1953. Der Feuilleton-Autor kennt die Berliner Kultur als Journalist und Kritiker, aber auch aus der Perspektive von innen: Acht Jahre leitete er die Kommunikationsabteilung des Hauses der Kulturen der Welt und arbeitete als Redakteur bei den Berliner Festspielen. Seit 2011 ist er Professor für Kulturjournalismus der Universität der Künste Berlin.

Er schreibt für ein politisches Feuilleton, das den Wandel der Alltagswelt auf unterhaltsame Weise erfahrbar und bewusst machen will.

Aktuelle Texte von Harald Jähner

Eine Ausstellung im Berliner Haus der Kulturen der Welt zeigt, wie die CIA sich abstrakter Maler und kritischer Geister bediente.

Uwe Timms Roman „Ikarien“ erzählt von der Geburt der sogenannten Rassenhygiene aus dem Kommunismus - und über das Menschliche nach dem Herrenmenschen-Mief der Nazis.

Robert Menasses großer EU-Roman ist ein leidenschaftliches Plädoyer für eine nüchterne Liebe.

Jochen Missfeldt lässt in seinem Roman „Sturm und Stille“ Theodor Storms Geliebte erzählen.

Eine Heimatkunde: Das Lesebuch „Wir neuen Europäer“ von Aras Ören führt an den Beginn des türkischen Berlins.

„Absolute Begeisterung für nahezu alles“: Enrique Vila-Matas hat einen Roman zur documenta vorgelegt. Aber wie viel Fiktion steckt überhaupt in „Kassel: eine Fiktion“?

Weitere Texte von Harald Jähner
„Rueckkehr nach Montauk“
Kino

Neu im Kino: „Rückkehr nach Montauk“ Bloß eine Affäre mit einem Gespenst

Volker Schlöndorff inszeniert Max Frischs Roman mit „Rückkehr nach Montauk“. Stellan Skarsgård und Nina Hoss spielen die Hauptrollen.

Kunst

„Alchemie. Die große Kunst“ Bewundernswert bunter Abbrand

Alchemist

Die Berliner Ausstellung „Alchemie. Die große Kunst“ führt in die geheimnisumwitterten Labore der Schöpfung.

Kino

Neuer Scorsese-Film: „Silence“ Von der Mafia zu den Märtyrern

„Silence“

Diesmal wird für den Glauben gestorben: Martin Scorseses neuer Film „Silence“ führt in eine Welt brutaler Christenverfolgung.

Musik

Erster Todestag von David Bowie Ein Profi bis zur letzten Minute

David Bowie verband Rausch und Kontrolle. Nie wieder hat jemand so viel geballte Emotion durch das Nadelöhr der Maskerade pressen können. An diesem Sonntag wäre David Bowie 70 Jahre alt geworden.

Kultur

Geschenke kaufen Ein nützliches Geschenk

Pusteäffchen und Penisnudel: Ohne Erfinder wäre der Weihnachtseinkauf deutlich fader.

Leitartikel

Alternative für Deutschland Nicht nur „Abgehängte“ wählen AfD

AfD-Wähler sollten nicht als Abgehängte bezeichnet werden. Man muss sich mit ihren Argumenten auseinandersetzen und diese widerlegen. Der Leitartikel.

Literatur

Don DeLillo „Null K“ Von Leben, Tod und Fusselrollern

Don DeLillo wird am Sonntag 80 Jahre alt. Und ist noch immer auf der Höhe der Zeit, wie sein neuer Roman „Null K“ eindrucksvoll zeigt.

Literatur

Peter Weiss Das unerträgliche Jucken der Utopie

Hundert Jahre nach seinem heutigen Geburtstag ist der Schriftsteller Peter Weiss neu zu entdecken.

Kunst

Berliner Kupferstichkabinett Das Handy-Foto von 1860

Die Ausstellung „Romantik und Moderne“ in Berlin widmet sich dem Kleinformat. Der scheidende Direktor des Berliner Kupferstichkabinetts, Hein-Thomas Schulze Altcappenberg, lässt es bei der Gelegenheit noch mal richtig krachen.

Literatur

Roman Unterhaltsamer einsam sein

Grandios komponiertes Werk: Nathan Hill legt mit „Geister“ einen Familienroman ohne Familie vor. Viel darüber zu verraten wäre jedoch fahrlässig, denn das Buch lebt von überraschenden Wendungen.

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