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D.J. Frederiksson

Aktuelle Texte von D.J. Frederiksson

Die einstige französische Kino-Rebellin Laetitia Masson kehrt mit einem TV-Dreiteiler zurück, der ebenso stilvoll wie erschütternd 20 Jahre Schuld und Sühne nach einem Kindsmord auffächert.

Diese international preisgekrönte und mitreißende Doku erzählt die Geschichte einer jungen Afghanin, die sich mit Sprechgesang gegen ihre Zwangsheirat wehrt – und ist auch bei deutlich gekürzter Laufzeit noch absolut sehenswert.

Befreit aus dem Giftschrank: Rüdiger Suchsland unterzieht das Nazi-Kino einer gründlichen Analyse – und fördert viel Sehenswertes zutage.

Jane Campion lässt sich zur Fortsetzung von „Top of the Lake“ hinreißen und schafft die richtige Serie zu richtigen Zeit.

Aus einer Doku über die Aufarbeitung von Kriegsverbrechen in Zentralafrika wurde eher unfreiwillig ein zutiefst bewegendes Portrait einer Nation im Bürgerkrieg – und einer der besten Dokumentarfilme der letzten Zeit.

Eine streitbare, aber sehr informative Doku zeigt auf Arte das fatal beschleunigte globale Rennen um die niedrigsten Milchpreise.

Weitere Texte von D.J. Frederiksson
„Die Lobbyistin“
TV-Kritik

„Die Lobbyistin“, ZDF Neo Die Politik, das unbekannte Wesen

Diese Miniserie hätte ein interessantes Thema und eine brillante Hauptdarstellerin – will aber lieber durch einen haarsträubenden Verschwörungs-Plot jagen.

Unter Verdacht
TV-Krimi

„Unter Verdacht“, arte Moralische Eindeutigkeit

Die neueste Folge von „Unter Verdacht“ ist routiniert inszenierte Krimikost, spielt aber leider die Stärken dieser einzigartigen Reihe nicht aus.

Der Tod und das Mädchen
TV-Kritik

„Der Tod und das Mädchen“, arte Eine Welt am Ende

Nach vier Jahren Pause kommt ein dritter van Leeuwen-Krimi heraus – und wagt einen technisch beeindruckenden Blick in die Abgründe der menschlichen Moral.

Maybrit Illner
TV-Kritik

Maybrit Illner zu Jamaika „He, der Wahlkampf ist vorbei“

Maybrit Illners Talkrunde über die Jamaika-Koalition gleicht einer politischen Dating-Show: Aufregendes Flirten aller Beteiligten, gemeinsames Lachen – und unterschwellige Konflikte, die nichts Gutes ahnen lassen.

Sylvia's Cats
TV-Kritik

„Sylvia's Cats“, ZDF Neo Wenn man ein Bordell erbt

Die Miniserie um eine bürgerliche Mutter, die plötzlich ein Bordell leiten muss, zeigt dem hiesigen Publikum, warum das belgische Serienfernsehen so hohes Ansehen genießt.

Heil
TV-Kritik

„Heil“, Arte Offenste Publikums-Beschimpfung seit Handke

Dietrich Brüggemanns hemmungslos alberne Nazi-Satire bleibt auch zwei Jahre nach ihrer Kinopremiere so aktuell, dass sie wehtut.

Geiselnahme - Das große Geschäft
TV-Kritik

„Geiselnahme – Das große Geschäft“ Wieviel kostet ein Finger?

Eine sorgfältige Dokumentation gibt faszinierende, erschreckende und komplexe Einblicke in eine zunehmend gesellschaftlich akzeptierte Wachstumsbranche: das Kidnapping.

Tambora
TV-Kritik

„Der Vulkan, der die Welt veränderte“, arte Der große Knall

Eine einstündige Doku, die die globalen Auswirkungen des „Jahrtausendausbruchs“ von 1816 in Indonesien nachzeichnen will, verliert sich leider in lokalem Geplänkel und wissenschaftlichen Details.

TV-Kritik

„Kim Kong“, Arte Kleiner Diktator und großer Diktator

2131096 Kim Kong (1/3)

Die Miniserie „Kim Kong“ erzählt die Geschichte eines französischen Regisseurs und eines koreanischen Diktators – und hat nicht nur viele satirische Ideen, sondern auch einige profunde Wahrheiten zu bieten.

Vererbte Narben
TV-Kritik

„Vererbte Narben“, arte Der Fluch der späten Geburt

Eine nüchterne, aber angenehm klare Doku erklärt die Weitergabe von individuellen Traumata in die nächsten Generationen – seien es Kriegs-, Missbrauchs- oder Fluchterfahrungen.

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